56 kBit/s mp3
"Hummeln"
Texte und Musik: Friedemann Wilcke
Tagebuch des malaiischen Elefantenmädchens Simone
mp3 project
Begegnung
* bedeutet: Klaviernoten sind schon fertig, Zu "Simones Traum" und "Besuch aus Malaysia" aber nur im "Klavierbuch für wirklich grosse Zwergkaninchen" erhältlich.

Wieso dieses "Hummeln-Projekt"? (14.06.02)

November 1992 kaufte ich mir auf Anraten eines Schülers (Sam Daniel) die Korg Workstation M1, deren Klangmöglichkeiten in Kombination mit einfach zu bediendem 8 - Spur Sequenzer mich schlagartig zum Komponieren anregten, da ich erstmalig ein "Orchester" zur Verfügung hatte. Ich saß die ganze Freizeit an diesem Keyboard, nachts bei obligatorischem Kerzenlicht. Innerhalb von etwa zwei Monaten entstanden so eigentlich die meisten Ideen, die mir am Flügel nicht gekommen wären. Auch "Steinbeck" und "Für Elisa" wurden an der Korg M1 entworfen, dann aber mit Steinway Flügel aufgenommen.- Die Sounds der M1 sind ja durch Synthesizer-Funktionen beeinflussbare Samples. Viele kritisierten damals meine Verwendung dieser Klänge. Ich vergleiche jedoch diese Sounds mit Comic-Figuren. Eine Comic-Ente läßt sich ja auch nicht so ohne weiteres mit einer lebendigen Ente vertauschen. Ein Problem war noch das "berühmt" schlechte Timing der Korg Workstation. War die Komposition zu umfangreich, dann war der winzige Arbeitsspeicher überlastet und die Musik fing an zu hinken. Ich experimentierte mehrere Wochen im Trixx-Studio von Klaus Knapp mit anderen Techniken. Alles schön und gut, aber die Inspiration geht oft durch umständliche Bedienung flöten. Also galt es, den "Rechner" in der M1 zu entlasten, indem ich Funktionen auf eine zweite M1 übertrug und die bereits aufgenommene Sequenz nachträglich editierte, solange, bis alles stimmte. Bestechend an der M1 Workstation waren noch folgende Punkte: Innerhalb einer Sekunde nach Einschalten zum Aufnehmen bereit und: 11 Watt Stromverbrauch ! Später habe ich dann mein kleines Home-Recording-Studio durch drei Ensonique Sampler und zwei Fostex 8 Kanal-Bandmaschinen ergänzt, wechselte dann auf den (grösseren) Ensonique-Sequenzer zum Komponieren. Danken möchte ich an dieser Stelle nochmal meinen Schülern, die sich meine Ideen immer wieder bereitwillig anhörten, besonders Kai Gehrmann.

Auf dieser Seite gibt es nun die Soundbeispiele aus dem "Tagebuch des malaiischen Elefantenmädchens" und ich werde - nach und nach - die Noten oder Übebeispiele zu meiner Musik hochladen.

Alles Gute! Friedemann Wilcke

Zeichnungen: Kaja Sesterhenn und Anica Pelivan.

rec. 92 -93 at halloduda studios & trixx-studio berlin

Kritik
 
CD "Neue Ufer"

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